Kopfgeld
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Das perfekte Leben des Luftlinien-Tycoons Tom Mullen (Mel Gibson) gerät aus den Fugen, als Kidnapper seinen Sohn entführen.
Sie fordern 2 Millionen Dollar Lösegeld.
Die erste Geldübergabe scheitert … bald ist Mullen überzeugt, daß er seinen nicht Sohn lebend wieder sehen wird.
In einer Fernsehsendung präsentiert Mullen das Lösegeld und erklärt es zum Kopfgeld: “2 Millionen Dollar für denjenigen, der die Entführer seines Sohnes faßt”.
Ein Katz & Maus-Spiel ist die Folge…
Was das Hochjagen des Zuschauerpulses in ungeahnte Höhen der Angst betrifft, ist Mel Gibson mit seiner ausgeprägten Mainstream-Intensität die perfekte Besetzung für die heldenhafte Vaterrolle in Ron Howards Thriller um eine Kindesentführung.
Regisseur Ron Howard (”Apollo 13″) beschreitet hier neue Wege. Mit “Kopfgeld” liefert ein düsteres, pessimistisches Drama, dem bewusst jenes Spielerische fehlt, das frühere Werke (”Splash - Jungfrau am Haken”, “In einem fernen Land”, “Backdraft - Männer die durchs Feuer gehen”) auszeichnet.
Kritiker hatten Howard, auch wenn der Flammenhöllen entfachte, in die Ecke der “harmlos, netten Filmemacher” gestellt: er verstehe sein Handwerk und Punkt!
Nach “Kopfgeld” verstummten diese Kritiker und würdigten statt dessen die große Intensität, mit der Howard hier Mel Gibson und Rene Russo durch die Ehehölle jagt.
Originaltitel: Ransom
Darsteller:
- Mel Gibson
- Rene Russo
- Gary Sinise
Kinostart: 1996







