15. September 2007

Mel Gibson

Geschrieben von Klaus in Film & Kino 140 mal gelesen

melgibson.jpgDer US-amerikanische Schauspieler studierte am Sydney National Institute of Dramatic Art, ehe er eine steile Karriere in Hollywood vollzog. Als “Mad Max” gelang ihm 1979 der internationale Durchbruch im Filmgeschäft.

Mel Gibson war darauf als sein eigener Produzent und Regisseur in allen Genres erfolgreich. Als Filmemacher und politischer Aktivist war er indes durch seine persönliche Haltung wiederholt Auslöser für kontroverse Diskussionen.

Zu seinen populärsten Filmen zählen “Mad Max”, “Lethal Weapon”, “Braveheart”, “Der Patriot” und “Was Frauen wollen”…

Mel Gibson wurde am 3. Januar 1956 in Peekskill, New York (USA) als sechstes von zehn Kindern geboren. Im Alter von 12 Jahren zog er mit der Familie, auch als Reaktion auf den Vietnamkrieg, nach Sydney. Von daher stammt sein noch heute hörbarer australischer Akzent.

Nach dem Abschluss der Highschool besuchte der früh an der Schauspielerei interessierte Mel Gibson das Sydney National Institute of Dramatic Art. Nach seiner Ausbildung gelang ihm im Jahr 1977 mit “Summer City” unmittelbar der Einstieg ins Filmgeschäft.

Dennoch war Gibson mehr an der Bühnenschauspielerei interessiert und schloss sich der “South Australia Theater Company” an. Dort spielte er Rollen in Stücken von William Shakespeare oder in Arthur Millers Drama “Tod eines Handlungsreisenden”.

Seinen internationalen Durchbruch feierte er 1979 mit dem von George Miller inszenierten Kinofilm “Mad Max”. Nach dem großen Erfolg entstanden schon 1981 und 1985 die Fortsetzungen der Action-Reihe. Daneben folgten zahlreiche Filme, in denen er auch außerhalb des Actiongenres auf sich aufmerksam machte und sich damit einen Namen unter den großen Schauspielern Hollywoods erwarb.

Seinen Durchbruch als ernstzunehmender Charakterdarsteller markierte 1982 Peter Weirs vielfach ausgezeichneter, melodramatischer Politthriller “Ein Jahr in der Hölle”, in dem Mel Gibson als Auslandsreporter an der Seite von Sigourney Weaver zu sehen war.

Ab 1986 entstanden vier Fortsetzungen von “Lethal Weapon”, die ebenso zum Verkaufsschlager wurden. Ein weiterer Erfolg wurde “Maverick” aus dem Jahr 1994 mit Jodie Foster und James Garner sowie das Schottland-Epos “Braveheart” mit Sophie Marceau, das mit fünf “Oscars” ausgezeichnet wurde.

Für “Braveheart” wurde Gibson im Jahr 1995 als Produzent und Regisseur mit dem “Oscar” ausgezeichnet. Er wurde indes Mitbegründer der ICON Film Productions, mit denen er unter anderem im Jahr 2000 “Was Frauen wollen” produzierte. Im Jahr 2002 entstanden die Filme “Wir waren Helden” und “Signs - Zeichen”.

Im März 2004 kam Mel Gibsons Regiewerk “Die Passion Christi” in die deutschen Kinos. Der Historienfilm begleitet die letzten zwölf Stunden im Leben Jesus Christus. Das Werk löste heftige Diskussionen bei Kirchen- und Glaubensvertretern aus. Verschiedene Gemeinden stellten Seelsorger zur Verfügung, die die Kinobesucher nach dem Ende des Filmes betreuten.

Sein Regiewerk “Apocalypto”, welches im Dezember 2006 in die Kinos kam, fand großen Zuspruch.

Mel Gibson ist seit dem 7. Juni 1980 mit der Zahnärztin Robin Moore verheiratet. Gemeinsam sind sie Eltern von sieben Kindern.

Filmografie:

  • Mad Max (1979)
  • Mad Max 2 - Der Vollstrecker (1982)
  • The Bounty (1984)
  • Mrs. Soffel (1984)
  • The River (1984)
  • Mad Max 3 - Jenseits der Donnerkuppel (1985)
  • Lethal Weapon (1987)
  • Lethal Weapon 2 (1989)
  • Tequila Sunrise (1989)
  • Lethal Weapon 3 (1992)
  • Forever Young (1992)
  • The Man Without A Face (1993)
  • Maverick (1994)
  • Braveheart (1995)
  • Kopfgeld (1996)
  • Lethal Weapon 4 (1998)
  • Payback (1999)
  • Der Patriot (2000)
  • Was Frauen wollen (2000)
  • Wir waren Helden (2002)
  • Signs - Zeichen (2002)

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