13. November 2007

Pop Art Portraits Gallery London

Geschrieben von Klaus in Zeitgeist, Allgemein 129 mal gelesen

popart.jpg11 Oktober 2007 - 20 Januar 2008

Gesichter des Pop-Art

Die Ausstellung der Londoner National Portrait Gallery beschäftigt sich mit einer vergessenen Kunstform des Pop-Art-Zeitalters: dem Portrait.

52 Werke von 28 Künstlern sind vom Kurator Paul Moorhouse zusammengetragen worden … darunter Werke von Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Jasper Johns und Peter Blake.

Wer an Pop-Art denkt, dem kommt möglicherweise als erstes eine Suppendose in den Sinn. Warhols berühmte Campbells Tomatensuppe wird oft exemplarisch abgebildet, wenn es um Pop-Art geht, die Strömung, die den Zeitgeist der Massenproduktion und des Konsums in die Kunst übertragen hat. Doch in der Ausstellung “PopArtPortraits” steht nicht die kalte Kritik am Massenkonsum im Vordergrund, sondern die Darstellung von Menschen.

Die Ausstellung beginnt mit Bildern, die für den heutigen Betrachter keineswegs außergewöhnlich erscheinen. Sie kreieren aus Magazin-Titeln Collagen und damit neue Gesichter, seltsam entfremdet und verzerrt. In den frühen 50er Jahren waren diese Bilder eine Provokation.

er britische Künstler Gerald Laing beschreibt seinen Ausflug in die PopArt der frühen 60er Jahren so: “Wir haben an den amerikanischen Traum geglaubt, an das Rennen im Weltall, an ein besseres Zeitalter.”

Das alles endete mit der Ermordung Kennedys, dem Vietnamkrieg, dem Selbstmord von Marilyn Monroe. Die Hoffnungen zerstoben.

Was blieb, waren leere Versprechungen und die Masken der Menschen, die diese Versprechungen verkörpert hatten.

Die Portraits der PopArt dokumentieren, wie die Künstler in einem Zeitalter der Medien leben und aussehen.

Homepage National Portrait Gallery

Homepage Pop Art Portraits Gallery

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